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Mental Coaching Pro

Mit Menschen und deren Potentialen zu arbeiten um diese zu entwickeln und zu fördern fordert auch vom Coach mehr.

Der Aufbaulehrgang für Mental Coaching vermittelt fachliche und persönliche Kompetenz zur selbständigen Durchführung von Mentalcoaching mit Einzelpersonen und Gruppen.  Ein professionaler Mentalcoach findet ein weites Betätigungsfeld vor: Sport- und Wettkampfcoaching, Berufs- und Karrierecoaching, Lern- und Life-Coaching.

Was bis vor wenigen Jahren nur für SpitzenathletInnen und TopmanagerInnen notwendig war, wird künftig für einen Großteil der Bevölkerung zum Thema.

 

Mental Coaching Pro

Lehrgangsdetails

Lehrgangsbeschreibung
Sie werden vermehrt Dienstleistungen in Anspruch nehmen, die ihnen Bewältigungsstrategien für die Herausforderungen des Lebens bieten.

Lebensengagement, Leistungssteigerung und Persönlichkeitsentwicklung werden in einem disruptiven Umfeld und in einer immer digitaleren und virtuelleren Welt durch eine höhere Selbstreflexion und achtsamere Selbstwahrnehmung kompensiert werden müssen. Die eigene Strukturierungskompetenz wird im grenzenlosen virtuellen Raum zur Arbeits- und Lebensgrundlage. Der Mensch ist für ständige Veränderungen nur begrenzt geschaffen und braucht Grenzen und Stabilität, die im Letzten nur von innen kommen kann. Der Mental-Coaching Pro Lehrgang bietet eine Spezialisierung für den Coaching-Bereich und stellt die Dienstleistung mit mentalen Interventionen in einen wissenschaftlich fundierten Kontext.

Sie erlernen 

  • Möglichkeiten und Grenzen von Interventionen im mentalen Bereich für das menschliche Erleben und Verhalten und können damit eigenständige, theoriegeleitete Coaching-Konzepte kundInnenorientiert entwickeln,
  • wie Sie selbständig auf dem Markt agieren und sind in der Lage, Interessen und Bedarf ihrer angestrebten Zielgruppen vorausschauend zu berücksichtigen, sowie die mentale Entwicklung ihrer KundInnen gezielt zu fördern,
  • ihr Agieren im Coachingkontext kritisch zu reflektieren und sind in der Lage, ihre Kundinnen bei der Entwicklung ihrer eigenen Regulationsfähigkeit und ihrer Resilienz zu unterstützen.
Zielgruppen
TeilnehmerInnen sind vorwiegend Coaches, Beraterinnen, Trainerinnen die eine differenzierte Vertiefung mentaler Techniken erhalten und mentales Coaching mit anderen professionell durchführen wollen.
Voraussetzungen
Aufbau
  • Coaching Intensivlehrgang (15 Tage)
  • Mental Coach Basic (10 Tage)
  • 7 Module á 2 Tage
  • 3 Module á 3 Tage
  • 2 Supervisions- & Transfertage
  • Selbsterfahrung im Ausmaß von 25 Stunden
  • 10 Einzelcoachings
  • Peergroup
  • Schriftliche Abschlussarbeit
  • optional Prüfung zur ISO-Kompetenzzertifizierung 17024

Dauer
4 Semester (460 Lehreinheiten, davon 50 Lehreinheiten Supervision und 50 Stunden Selbsterfahrung)

Inhalte
In den Modulen werden die Techniken des systemisch-konstruktivistischen Coachings von einzelnen Personen, Teams und Organisationen mit dem Fokus auf innere Muster, Verhaltensweisen, Blockaden und persönliche Entwicklung vermittelt.

Das didaktische Hauptinstrument ist die praktische Übung. Die Arbeitstätigkeit als Coach in verschiedenen Rollen und Funktionen wird auf Basis des systemisch-konstruktivistischen Denkens und der analytischen Erkenntnistheorie reflektiert.

Modul – Refresher Coaching – Update Kieler Beratungsmodell
 (2 Tage)

  • Verdichtung des Intensivlehrgangs und Einführung
  • Anliegen Ziel und Auftrag
  • Kundenhoheit – Staatsgrenze
  • Grundhaltung – Rolle als Coach
  • Mein Coach Original
  • Update Toolbox

Modul – Narrative Methoden im Coaching 
 (3 Tage)

  • Sprache schafft Wirklichkeit – Keywords und sematische Sensibilisierung
  • Systemtheorie/Konstruktivismus/Kybernetik
  • Wertschätzen, Umdeuten und Komplimentieren
  • Sprachbilder und Metaphern
  • narrative Ansätze der Pioniere Cheryl White und David Denborough
  • Interventionstechniken
  • Best Practice aus dem Coaching und der Organisationsberatung
  • Linguistik, Semantik und Metamodel

Modul – Psychologie des Mentalen Coaching 
 (2 Tage)

  • Erfolgsintelligenz neurobiologisch und sozialpsychologisch Ursachen
  • Stressfaktoren und ihre Auswirkungen
  • Interventionsforschung: Möglichkeiten und Grenzen von mentalen Interventionen
  • Krisentintervention: Krisensymptome, -verlauf und -begleitung
  • Psychologische Schulen mentaler Coaching-Skills

Modul – Systemische Interventionstechniken- Kieler Beratungsmodell für Professionals
 (2 Tage)

  • Reframing
  • Externalisieren
  • Reflecting Team mit Variationen
  • Meta-Dialog, Meta-Monolog, MetaLog
  • Inneres Team
  • Aufgaben und Verschreibungen

Modul – Mental-Coaching Skills 1 
 (2 Tage)

  • Didaktik des Mentalcoachings: Werkzeuge und Wissensvermittlung
  • Mental Trainng
  • Gehirngerechtes Lernen: mentale Blockaden und geeignete Maßnahmen
  • Entspannungs- und Lösungstechniken: Body-Scan, Atemübungen, Muskeltest, Kinesiologische Übungen, Tranceinduktion
  • Modifikation persönlicher Einstellungen
  • Mentalcoaching Konzepte für Einzelpersonen & Gruppen

Modul – Mental-Coaching Skills 2 
 (2 Tage)

  • Prominente Beispiele zur Anwendung mentaler Skills aus Kultur, Sport und Business
  • Zielgruppenspezifische Unterschiede im mentalen Coaching
  • Prüfungs-, Wettkampf-, Präsentationsvorbereitung
  • Adaptierung von Denk-, Verhaltens- und Emotionsmuster
  • Ich- als mentaler Coach: Transfer und Entwicklung des eigenen Methoden-Sets als mentaler Coach

Modul – Systemisches Konfliktcoaching
 (2 Tage)

  • Systemische Ansätze im Konfliktcoaching
  • analytische und psychodynamische Dimensionen
  • Mediationsverfahren und Abgrenzung zu Coaching
  • Methoden im Konfliktcoaching
  • Systemische Schuld und Ausgleichsprinzipien

Modul – Gruppen- und Teamcoaching
 (2 Tage)

  • Auftragserarbeitung mit Teams
  • Systembrett
  • Entwicklungspotentiale und Lösungsstrategien im Team

Modul – Lösungsfokussiertes Coaching- Methoden der SySt
 (3 Tage)

  • Wunderfrage Back to the roots- Insoo Kim Berg und Steve deShazer
  • Lösungsorientierte Ansätze und Formate der SySt
  • Systemische Methoden und Tools

Modul Coaching& Mentoring 
( 2 Tage)
  • Abgrenzung, Rolle und Setting
  • Psychologie und Innere Strukturen
  • Hierarchie, Autorität – Abhängigkeit und Verantwortung
  • Methoden und Anwendung

Supervisions- und Transfertag zur mentalen Stärke

Gerüstet sein für Ausnahmesituationen, beruflich wie privat, 
Praxisbeispiele, Erfahrungsaustausch, Reflexion und Übungstag um sich und die Tools besser handhaben zu können. Es werden unterschiedliche Anforderungen und Rahmenbedingungen beleuchtet und Möglichkeiten der Anpassung und Integration erarbeitet. Zukünftige persönliche Entwicklungswege aufgezeigt und die Ansätze und Methoden für die jeweilige Adaption ausprobiert und geübt.

Einzelcoachings

Ziel des Einzelcoachings ist, dass die TeilnehmerInnen die Methode auch in der Rolle der KundIn kennen lernen. Sinn des Einzelcoachings ist, die individuellen und aktuellen Problemstellungen in der Umsetzung der Inhalte des Lehrgangs, v.a. im beruflichen Kontext, zu reflektieren. Die Themen der Coachings werden von den TeilnehmerInnen selbst bestimmt. Dieses Setting kann auch zur Supervision für die eigene Fallpraxis genutzt werden.

Peergroups

Die TeilnehmerInnen bilden während des gesamten Lehrgangs Arbeits- und Übungsgruppen. In diesen Gruppen werden die Inhalte der einzelnen Module reflektiert und intensiviert.

Abschluss
Der Mental-Coaching Pro Lehrgang endet mit einem Diplom der E•S•B•A – sowie optional auch mit der ISO-Zertifizierung Coach. Maßgeblich ist die Teilnahme an allen Modulen und an an Peergroup-Treffen, mind. eine Life-Mental Coaching Sequenz während der Module, die Erstellung einer Masterthesis über eine praktische Arbeit anhand eines Fallbeispiels, sowie die Bestätigung über 50 Stunden Selbsterfahrung.

Mit dem Abschluss des gesamten Lehrgangs können mit allen weiteren erforderlichen Voraussetzungen die Anmeldung des Gewerbes Personenberatung bewerkstelligt werden, die eine gesetzliche Grundlage für die selbständige Ausübung von psychologischer Beratung als Mentalcoach bildet (siehe Zusatzmodule für die Erlangung des Lebens- und Sozialberaters).

Lehrgangs-Team

Die Vortragenden

Dr. Lisa Tomaschek-Habrina, MSc

Lehrbeauftragte, ISO-zertifizierte Coach und Psychotherapeutin

Leitung Department Burnoutprävention und Resilienztraining der E•S•B•A; Lehrbeauftragte und Lehrgangsleitung "Mental Coach" der E•S•B•A; Lehrcoach und ISO-zertifizierte Senior-Coach (ACC, IOBC), Psychotherapeutin (Psychodrama), Supervisorin, Ausbildungen in Psychodrama, Traumafokustherapie, Brainspotting, diverse Fortbildungen zu psychodramatischer Aufstellungsarbeit und Systemischer Strukturaufstellung (SySt®), Business Coaching und Mentalcoaching.
Jahrgang 1969

Dr. Michael Tomaschek, MSc

Leitung der Akademie, Lehrbeauftragter und ISO-zertifizierter Coach

Ausbildungsleiter der E•S•B•A, Präsident des Österreichischen Dachverbands für Coaching (ACC), Vice-President der International Organization for Business Coaching (IOBC), Senior-Coach im Deutschen Bundesverband für Coaching (DBVC). Lehrcoach und ISO-zertifizierter Senior-Coach (ACC), Senior Partner E•S•B•C, Unternehmens- und Organisationsberater, Personenberater (LSB), Mediator, Supervisor. Studium der Medizin, Philosophie und Psychologie, Doktorat in Interdisziplinärer Interventionsforschung. Ausbildungen in systemischer Familientherapie, Gruppenanalyse, systemischer Strukturaufstellung (SySt®), Projektmanagement und Organisationsberatung.
Jahrgang 1969

David Denborough, PhD

Lecturer

Teacher, writer/editor, community practitioner. His recent teaching/community assignments have included Bosnia, Rwanda, Uganda, Canada, Brazil, Argentina, Chile, South Africa and a number of Aboriginal Australian communities. His songs in response to current social issues have received airplay throughout Australia and Canada. BA in Social Work, PhD (with distinction).
Born in 1970.

Dipl. Psych. Insa Sparrer

Lehrbeauftragte

Psychologin, Psychotherapeutin, Supervisorin. Leiterin des Instituts für Systemische Strukturaufstellung (SySt®) in München gemeinsam mit Prof. Dr. Varga von Kibéd. Aus- und Fortbildungen in Gesprächstherapie, Hypnotherapie, Verhaltenstherapie, systemischer Therapie und Familientherapie, sowie systemischen Aufstellungen. Autorin und Begründerin der Methode Systemische Strukturaufstellung.
Jahrgang 1955